Erste Schriftdesign-Entwürfe

Ideen-Skizze

Das Zeichnen ist so grund-

sätzlich wie das Sprechen selbst und so grenzenlos wie unsere Gedanken. Mein Selbstver-

ständnis ist, Dinge festzuhalten, die mir wichtig sind und diese zu notieren: Als Skizze, als sprach-

liche Äußerung oder in ihren Kombinationen. Mit dem Skizzieren werden die Gedanken sichtbar, die Ergebnisse bewertbar und das Denken bleibt im stetigen Austausch.

 

Denken  durch Zeichnen  

 

JaJa-Eins: Neue Formen finden durch Abchneiden

Eine bestehende Schrift in großen Lettern ausdrucken und dann mit einem Cutter Buchtabenteile wegschneiden. Eine wirksame Methode, die sofort haptisch sichtbar ist und mit spielerischer Freude neue Buchstabenformen hervorbringt. Mein erster Schritt neue Buchstaben zu generieren. 

 

Methodisches Machen und Auswählen

Die Beschäftigung mit einer Idee ist wie auf eine Reise gehen mit unbekanntem Zielort. Sie ist dann abgeschlossen, wenn Entwick-

lungen und Lösungen erkennbar sind oder ich weiß, dass ich nie ankommen werde. Den eigenen Antrieb kann ich verstärken, indem ich die Ideen-Findung anstachle: Durch selbstgedachtes metho-

disches Vorgehen und durch spielerisches Machen.

 

Mit dem Radius der Hand

Wir erweitern den Radius der Hand und experimentieren damit erfinderisch mit dem Radius unserer Fantasie. Wir erkennen, das

eine verlängerte Armbewegung eine andere Ausdrucksform bewirkt und lernen sie für unser bildnerisches Denken zu nützen. Viele Herangehensweisen führen zu visuellen Ergebnissen.

 

Die Skizze macht Gedanken sichtbar

 

 

©wolfgangheffe
26 Buchstaben mit Pinsel und Tusche | Nr.9 »I«
26 Alfabete mit Pinsel und Tusche | Nr.25 »Y«

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Typografisches Skizzenbuch

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